PIQUET
Nelson Piquet - Eine große Karriere
Formel 1-Weltmeister 1981, 1983 und 1987!
Tom Distler von Motorsport Yesterday blickt ins Rennarchiv und erinnert an die menschliche Seite des südamerikanischen Lebenskünstlers...

"Ich versuche immer das zu tun, was mir gerade Spaß macht. Jeden Tag für sich zu genießen und das Beste daraus machen. Am liebsten bin ich auf meinem Boot, auf Korsika, Sardinien oder Ibiza. Ich schwimme, surfe, segle, schaue fern oder liege herum und tue gar nichts. Und wenn ich zum Rennen komme, fühle ich mich ausgeruht und erfrischt." (Nelson Piquet, Stars der Formel 1)
Als 1978 ein Sunnyboy aus Brasilien die Königsklasse betritt, beginnt auch für mich - dem frisch gebackenen Motorsport Fan - eine aufregende Zeit. Es begeisterten die jungen Löwen, allen voran natürlich Gilles Villeneuve, Didier Pironi, Rene Arnoux und Nelson Piquet, für den ich 14 Jahre die Daumen drückte. Der Blick in die Statistik zeigt ein erfreuliches Ergebnis: Es hat sich gelohnt! Nelson gewinnt dreimal die Weltmeisterschaft, bestreitet 204 Grand Prix (24 Pole, 23 Siege, 60 Podestplätze) und liegt 1572 Runden in Führung. Mit folgender Aussage möchte ich bekräftigen, dass sich Nelson einen Platz unter den größten Piloten aller Zeiten verdient hat:
"Nelson Piquet halte ich für den besten Rennfahrer der Welt. Er hat alles was ein Champion braucht: Format und innere Gelöstheit, Konzentration auf das Wesentliche, Intelligenz, Kraft und Schnelligkeit. Daneben mag ich Nelson auch menschlich. Ich bewundere seinen Lebensstil und beneide ihn um ein paar Fähigkeiten, die er mir voraus hat." (Niki Lauda, Meine Story 1985)
Unsere Biografie beginnt in Rio de Janeiro, wo am 17. August 1952 ein gewisser Nelson Souto Maior das Licht der Welt erblickt. Seinen Vornamen verdankt er Admiral Lord Nelson. Er wächst mit Tieren auf, liebt Pferde und seinen Hund Nick. Seine Geschwister heißen Alex, Geraldo und Gerusa (Schwester). Sein Vater, Dr. Estacio Souto Maior, ist Gesundheitsminister in Brasilien und eine lokale Größe des weißen Sports. Nelson schlägt die gelbe Filzkugel ebenfalls sehr, sehr gut übers Netz und gilt schon früh als Wunderkind. An seinem 16. Geburtstag gewinnt er erstmals gegen seinen Vater und hat einen Wunsch frei. Er besucht für drei Semester eine Hochschule bei San Francisco. Doch Nelson ist unschlüssig über seine Zukunft: Tennisprofi, wie es der Vater gerne sehen würde, oder doch Automobilsport? Denn zurück in Brasilien trifft er auf Alex Ribeiro (Formel 1-Pilot 1976/77), der eine Werkstatt betreibt und Sportwagen, Motorräder sowie Karts verkauft. Nelson arbeitet dort mit und steigt mit 17 Jahren in den Kartsport ein. Aus Rücksicht auf die politische Stellung seines Vaters, in dessen Adern indianisches Blut fließt, nimmt er den Mädchennamen seiner Mutter, Clotilde Kröger-Piquet, an, die deutsche und französische Vorfahren hat.
Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten: Piquet wird von 1970 bis 1972 brasilianischer Kart-Meister und Sportwagenmeister 1971. Auch die Bildung soll nicht zu kurz kommen: 1973 beginnt er, Philosophie, Volkswirtschaft und Maschinenbau zu studieren. Doch seine Gedanken kreisen längst um den Rennsport. Er träumt von Emerson Fittipaldi im Lotus, bricht das Studium ab und konzentriert sich ganz auf seine Karriere. Die Rennbegeisterung wird innerhalb der Familie nicht geteilt. Der Sohn aus reichem Hause erhält keine finanzielle Unterstützung. 1974 nimmt Nelson verschiedene Jobs an und darf beim Formel 1-Rennen im Brabham-Team aushelfen. Er erledigt Besorgungen und arbeitet am Wagen von Wilson Fittipaldi. Dabei kommt es zur ersten Begegnung mit Carlos Reutemann. Doch dieser zeigt sich wenig begeistert: "Junge, du weißt nicht einmal, wie man einen Helm putzt!" Die Antwort folgt Jahre später: "Ich war es nicht wert, deinen Helm zu reinigen, aber vielleicht kannst du jetzt meinen reinigen, da ich Weltmeister bin!" 1976 wird Nelson Piquet brasilianischer Meister in der Formel Super VW. Emerson Fittipaldi, Formel-1-Weltmeister von 1972 und 1974, rät ihm zu einem Wechsel nach England: "Geh nach Osten, mein Sohn", lautet sein weiser Rat.
"9 Siege in 10 Rennen! Diese beeindruckende Formel 3-Serie blieb auch in meinem Gedächtnis haften. Das schmale Bürscherl am Ensign-Transporter hatte ein lockeres Grinsen auf und fragte mich gleich kess nach Formel 1-Motoren..." (Dieter Stappert, Motorsport aktuell 1983)
Mit dem Zug und 40.000 Dollar im Gepäck fährt Nelson 1977 nach Bicester zu Max Mosley. Dort darf er einige Rennen mit dem March 773 bestreiten. Der Erfolg bleibt zwar aus, doch das Geld geht langsam zur Neige. Um zu sparen, schickt er seine frisch angetraute Ehefrau Maria-Clara nach Hause, zieht nach Novara in Italien und tingelt mit zwei Mechanikern in einem alten Bus durch Europa. Nelson gibt sein letztes Geld für einen Ralt RT1 aus. Die Entscheidung erweist sich als goldrichtig. Nach Siegen in Kassel-Calden und Jarama belegt Piquet noch Platz 3 in der Formel 3-Europameisterschaft.
Der nächste Schritt wäre die Formel 2. Nicht für Nelson Piquet. Denn Landsmann Chico Serra (geb. 1957) will besonders clever sein, in England den Titel holen und die britischen Formel 1-Teams auf sich aufmerksam machen. Nelson wechselt zu ihm in die BP-Formel 3-Meisterschaft. Er wird zum Superstar und Seriensieger dieser Klasse. Die Rivalität zwischen den beiden Brasilianern heizt die Stimmung bis zum Äußersten an. Chico Serra (Formel 1-Pilot 1981-1983) hat zunächst die besseren Karten. Ab dem Rennen in Frankreich, einem Rahmenrennen zum Grand Prix, fallen jedoch nur noch die starken Fahrten von Nelson auf. Nach dem Massenunfall in Brands Hatch – sein Rennwagen wird dabei in ein handliches Blechknäuel verwandelt – ist er bekannt wie ein bunter Hund.
"Der ist wie Emerson Fittipaldi", jubeln die Engländer. Dazu die gleichen schwarzen Haare, die gleichen dunklen Augen und das gleiche freundliche Gesicht: Mr. Nice Guy. Der nette Kerl wird von BS Fabrications zu Testfahrten in die Formel 1 nach Silverstone eingeladen und landet bei Morris Nunn im Ensign-Team, um Stammpilot Derek Daly (Formel 1-Pilot 1978-1982) zu vertreten. Beim Debüt in Hockenheim steht Nelson Piquet in der vorletzten Startreihe, hinter ihm im zweiten Ensign Harald Ertl (Formel 1-Pilot 1975-1978). Nach 32 Runden fällt Nelson mit Motorschaden aus. Nach zwei weiteren Ausfällen neben Bret Lunger (Formel 1-Pilot 1975-1978) im veralteten McLaren M23 kommt Piquet in Monza als Neunter ins Ziel. Er ist konditionell völlig am Ende: "Ich habe blaue Flecken an den Armen und Beinen. Im Hirn tanzen bei den Bodenwellen die Sterne, und die Rippen schreien nach jeder Kurve vor Schmerzen."
Doch Bernie Ecclestone hat längst ein Auge auf den schnellen Brasilianer geworfen und setzt für Kanada ein drittes Auto ein. Der Brabham mit der Nummer 66 wird Zehnter, während die Stammpiloten Niki Lauda (Formel 1-Pilot 1971-1985) und John Watson (Formel 1-Pilot 1973-1985) ausfallen. Nelson Piquet erhält das Cockpit neben Lauda. Es wird ein Dreijahresvertrag mit einer Gesamtgage von 100.000 Dollar aufgesetzt. Hilfreich war sicherlich auch, dass Sponsor Parmalat gerade in Brasilien eine Fabrik baut – "und Bernie mich mag", wie Nelson betont.
"Niki Lauda habe ich immer sehr gemocht. Er war stets direkt und hat nie etwas hinter meinem Rücken getan. Ich habe jeden Tag etwas Neues vom Gringo gelernt. Bei jedem Test und in jedem Training. Ich konnte ihm stundenlang zuschauen oder zuhören. " (Nelson Piquet, Auto Motor und Sport 1981)
Die erste volle Saison in einem unzuverlässigen Brabham-Alfa verläuft enttäuschend. Obwohl Nelson im Training überzeugen kann – in Zolder, Dijon, Silverstone, Hockenheim und Montreal startet er aus der zweiten Reihe – und die Duelle gegen Lauda ausgeglichen gestaltet (6:7), reichen magere drei Punkte nur für WM-Platz 15. Platz vier in Zandvoort ist sein bestes Resultat. Lehrmeister Lauda tritt in Montreal zurück und wird durch Ricardo Zunino (Formel 1-Pilot 1979-1981) ersetzt. Die Alfa-Motoren werden verschrottet. Jetzt kommt Ford-Power ins Heck. Parallel zur Formel 1 läuft im Rahmenprogramm die BMW M1 Procar-Serie. "Auto-mit-Dach-Spezialisten" treten gegen Formel 1-Asse an und bieten Motorsport vom Allerfeinsten. Die Start- und Preisgelder sind hoch. Nelson ist mit dabei, beeindruckt bereits 1979 und holt 1980 den Titel.
BMW-Rennleiter Jochen Neerpasch zeigt sich begeistert: "Dieser Piquet ist ein Supermann, der ganz cool an die Sache herangeht. Er tut nicht mehr als nötig, bastelt nicht unnötig herum, setzt sich in eine Ecke, denkt nach und sagt dann genau, was er will." Die Meisterschaft 1980 ist hart umkämpft. Alan Jones sitzt im Top-Auto von Williams. Piquet wird immer stärker und gewinnt in Long Beach in beeindruckender Manier seinen ersten Grand Prix. Auch in den Niederlanden und in Italien geht der Sieg an den schnellen Brasilianer. Die Hoffnung auf den Titel lebt. Vorletztes Rennen in Montreal: Konkurrent Jones drängt Piquet beim Start ab und löst eine Massenkarambolage aus. Nelson steigt für den Neustart ins Ersatzauto und fährt allen auf und davon. Nach 23 Runden streikt sein Motor. Damit ist der Weg endgültig frei für den australischen Büffel. Piquet beendet die Saison mit 54 Punkten auf Platz 2.
"Ich bin glücklich Weltmeister zu sein, aber ich glaube, ich wäre über einen zweiten Platz hinter Carlos genauso froh. Für mich ist die Hauptsache, Rennen zu gewinnen oder zumindest vorne mit dabei zu sein. Der Titel ist gut für mein Team, für meine Sponsoren, für mein Land." (Nelson Piquet, Rallye Racing 12 / 1981)
Carlos Reutemann steht 1981 bereits so gut wie sicher als neuer Titelträger fest. Ein rätselhafter Leistungseinbruch bringt Piquet noch einmal ins Rennen. Und Alan Jones treibt weiterhin seine Spielchen. In Zolder schiebt er Nelson – wieder einmal – von der Bahn, und in Monaco hetzt er ihn zu einem Fehler. Pech hat Piquet zudem beim Rennabbruch in Dijon und beim Motorschaden kurz vor dem Ziel in Monza. Doch der Brasilianer wird immer stärker und gelassener. Er siegt in Argentinien, San Marino und Deutschland und zieht beim Finalrennen in Las Vegas mit Platz 5 noch an Reutemann vorbei: "Als ich hinter Carlos lag, spürte ich, dass er schon ein geschlagener Mann war, dass er förmlich die Pfoten einzog." Nelson Piquet gewinnt die Meisterschaft im Brabham-Ford mit 50 zu 49 Punkten. Die Schattenseite: mehr PR-Verpflichtungen, mehr Autogrammstunden, mehr Pressearbeit. Nelson schraubt sein Honorar in "astronomische" Höhen und hat weitgehend seine Ruhe.
Freizeit und Privatleben sind ihm wichtiger. Die Frau an seiner Seite heißt seit Anfang 1980 Sylvia Agusta, vormals Kaiser: "Die Frage ist nicht, irgendein Mädchen zu haben - die gibt es überall und dabei ist man dann trotzdem allein. Jet-Set-Lebenswandel, alle 14 Tage ein Rennen, dazwischen viele Termine. Mit einer festen Partnerin kann ich das viel besser verkraften." Die bildhübsche Holländerin ist quirlig und aufgeweckt. Das ehemalige Fotomodell aus Mailand und Paris schirmt ihren Nelson so gut es geht ab und kümmert sich um die kleinen Dinge des Alltags. Nelson trägt am liebsten verwaschene Jeans und T-Shirts. Sie führen ein Zigeunerleben. Mal im Strandhaus in Brasilien, mal in der Wohnung in Walton-on-Thames nahe der Brabham-Fabrik oder im Appartement in Monaco, 17 Avenue de l'Annonciade. Was Heinz Prüller, ORF-Journalist, an Piquet fasziniert, ist dies: "Wie locker, bescheiden und normal er geblieben ist. Piquet ist völlig unberührt von Eitelkeit und Ruhm."

Piquet fühlt sich wohl: "Wichtig ist mir, dass ich gesund und glücklich bin und dass ich ein schönes Leben vor mir habe." Alle sind ausgesprochen freundlich zu ihm. Er möchte weiterhin mit Konstrukteur Gordon Murray zusammenarbeiten: "Wir sind ein Duo, das sich fast blind versteht. Und er baut die sichersten Boliden." Ist die Vertragsverlängerung nur noch eine Formsache? Piquet: "Im Gegensatz zu den anderen Topfahrern, die alle Millionäre sind, bin ich noch ein Bettler." Bernie Ecclestone geht an seine persönliche Schmerzgrenze und erhöht Piquets Gage stillschweigend auf 800.000 Dollar pro Jahr. Piquet nutzt die Situation und hört sich mit sichtlicher Gelassenheit die Angebote zahlreicher Teams an – stets mit einem leisen Lächeln, denn seine Gesprächspartner ahnen nicht, dass er Brabham gar nicht verlassen will. Der Weltmeister schlägt sogar ein Millionenangebot von McLaren aus. McLaren erscheint ihm zu groß, und vom Auto ist er nicht überzeug. Riccardo Patrese (Formel 1-Pilot von 1977 bis 1993) wechselt zu Brabham. Der Italiener löst Hector Rebaque (Formel 1-Pilot 1977 bis 1981) als Nummer zwei ab. Neuer Motorenpartner wird BMW. James Hunt zeigt sich begeistert: "Nelson Piquet ist ein sehr guter Mann, der das Potenzial besitzt, in den kommenden Jahren eine ähnlich dominierende Rolle einzunehmen wie einst Jim Clark oder Jackie Stewart."
"Ich bin dankbar dafür, dass mir BMW die Chance geboten hat, die Autogiganten Renault und Ferrari zu schlagen. Dieser zweite Titel freut mich noch mehr, weil die Techniker so tolle Arbeit geleistet haben. Es war phantastisch, mit 1500 PS durch die Gegend zu rasen." (Nelson Piquet, 1983)
Die Saison 1982 beginnt in Kyalami mit dem legendären Fahrerstreik um die Pilotenrechte äußerst turbulent. Bernie ist darüber so verärgert, dass er sogar erwägt, seinen Weltmeister zu feuern und stattdessen Hans Stuck einfliegen lassen will. Nelson zeigt sich völlig frustriert: "Bei den Testfahrten in Richard waren wir noch zwei Tage gemeinsam auf dem Boot. Jeder weiß, dass man von mir alles haben kann. Und hier macht sich niemand die Mühe, über meine Gründe nachzudenken." Erst der neue Partner BMW kann den Brabham-Boss besänftigen. Beim Heimrennen in Rio bricht der Brasilianer nach einer glanzvollen Vorstellung – inklusive Kühlerwassertrick und nachträglicher Disqualifikation – erschöpft auf dem Siegerpodest zusammen. Das Jahr erfordert Geduld. Piquet steckt seine Energie in die Entwicklung des neuen BMW-Motors. Mit 20 Punkten belegt er in der Weltmeisterschaft den elften Platz. Teamkollege Patrese fährt überwiegend mit dem alten, zuverlässigen Ford-Motor und wird WM-Zehnter.
Erwähnenswert ist Hockenheim: WM-Leader Didier Pironi verunglückt im verregneten Training. Nelson ist als Erster an der Unfallstelle und erleidet einen Schock. Schon vor Gilles Villeneuves tragischem Unfall in Zolder hatte er den Ferrari als "Sarg auf Rädern" bezeichnet. Im Rennen soll ein später Boxenstopp BMW den ersten Sieg bringen. Piquet fährt einen großen Vorsprung heraus und wird nach 19 Runden vom Nachzügler Eliseo Salazar im ATS-Ford (Formel 1-Pilot von 1981-1983) abgeschossen. Der verärgerte Brasilianer packt vor der TV-Kamera die Fäuste aus. Ein Lieferwagenfahrer will ihn abholen und an die Box bringen, doch als Nelson sieht, dass Salazar bereits auf dem Beifahrerplatz sitzt, weigert er sich, in das Fahrzeug zu steigen. Die beiden steigen aus, um den immer noch aufgebrachten Piquet zu beruhigen. Doch genau diesen Moment nutzt er eiskalt aus, springt in den Lieferwagen und braust allein davon. Versöhnlich stimmen ihn nur der Sieg in Montreal und die Aussicht auf 1983. Seine mangelnde Fitness verbessert er im Winter mit "stolzen" 51 Tagen auf den Skiern – gemeinsam mit seinem Freund Harti Weirather, dem ehemaligen Abfahrtsweltmeister, und Dieter Stappert, dem BMW-Rennleiter. Dazu gehören Skihütte, Kitzbüheler Streif und Partyszene!
Nelson Piquet wird im Brabham-BMW der erste Turboweltmeister der Geschichte. Der Heimsieg beim Saisonauftakt legt bereits den Grundstein für eine erfolgreiche Saison. Es ist allerdings keine Kaffeefahrt, sondern ein harter Kampf mit Alain Prost im Renault-Turbo. Pech kommt ebenfalls hinzu: Long Beach (Drosselklappendefekt), Imola (Motorschaden nach einer Aufholjagd), Spa (Getriebedefekt), Montreal (gerissenes Gasseil), Hockenheim (geplatzter Benzinfilter), Zeltweg (verstopfter Kühler) und Zandvoort: Piquet führt vor Prost. Beide rasen mit 300 km/h auf die Tarzan-Kurve zu. Der Franzose gerät beim Anbremsen zu weit nach rechts, korrigiert nach innen und kracht voll in den Brabham, der sich dreht und in den Dünen steckenbleibt.
Im Juli liegen Angebote von Ferrari und Renault vor. Piquet zieht den armen Piccinini mit einer astronomisch hohen Summe auf und sagt Jean Sage telefonisch ab. In Italien und Brands Hatch kehrt Nelson auf die Siegerstraße zurück. So kann in Südafrika bei sengender Hitze ein spannendes WM-Finale steigen. Piquet fährt seinen Konkurrenten gleich zu Beginn auf und davon. Prost rollt nach 35 Runden mit technischem Defekt an die Box und muss aufgeben. Da sich der BMW-Motor etwas ungesund anhört, dreht Piquet den Ladedruck zurück, winkt Patrese vorbei und fährt taktisch sicher als Dritter ins Ziel. Mit 59 Punkten wird er Weltmeister. 1530,7 Führungskilometer – mehr als Prost und René Arnoux (WM-Dritter) zusammen. BMW hat nach sechs Formel-2- und 14 Tourenwagen-Titeln auch die Königsklasse erobert. Nelson tröstet Alain Prost und feiert seinen zweiten Titel ganz schlicht an der Hotelbar mit seinen Mechanikern...
"Ohne Nelson hätten wir es nicht gepackt. Denn er hat nicht nur, wenn wir oben waren, mit Selbstverständlichkeit und Ruhe die Erfolge heimgefahren, sondern er hat uns dann, wenn wir ganz unten am Zahnfleisch gewesen sind, nach oben getrieben." (Dieter Stappert, Autorevue 12 / 1983)
Ende 1983 ist Nelson müde – "nicht des Rennens, sondern des Reisens wegen" – und denkt ans Aufhören. Doch Lauda überzeugt ihn, dass die Lösung nicht der Rücktritt, sondern ein Privatjet ist. Mit seiner neuen Freundin Emanuela und Privatpilot Bernd Konzett startet Piquet in die Saison 1984. Sein Brabham-BT53 ist schnell – neunmal auf Pole –, doch zahlreiche Motor- und Ladersschäden machen eine Titelverteidigung unmöglich. Nelson kämpft und siegt in Montreal trotz Brandwunden am Fuß und in Detroit. Mit 29 Punkten wird er WM-Fünfter. Als Teamkollegen wechseln sich Teo Fabi (Formel 1-Pilot 1982-1987), Corrado Fabi (Formel 1-Pilot 1983/1984) und Manfred Winkelhock (Formel 1-Pilot 1982-1985) ab.
1985 ist Piquet in Frankreich erfolgreich. Mit 21 Punkten belegt er in der Gesamtwertung Platz acht. Erwähnenswert sind außerdem François Hesnault (Formel 1-Pilot 1984/1985) und Marc Surer (Formel 1-Pilot 1979-1986), die sich den zweiten Rennwagen teilen. Sieben Jahre Brabham – es ist Zeit für eine neue Herausforderung. Die Zwischenbilanz fällt mit 13 Grand-Prix-Siegen und zwei Titeln sehr positiv aus. Der Abschied fällt alles andere als leicht: "Ich bin sehr dankbar. Brabham war für mich wie eine Familie. Wir bleiben Freunde fürs Leben." Kein Fahrer wird von seiner Crew so geliebt: "Nelson ist der beste Fahrer. Er behandelte uns immer wie Freunde. Wir blieben nur wegen ihm." 1983 gründeten sie sogar einen Nelson-Piquet-Fanclub.

Piquet ist ein bedingungsloser Kämpfer, der von seinem Team alles abfordert. Nur vor dem Start ist er hin und wieder etwas nervös und kaut schon mal an den Fingernägeln. Doch er genießt auch die schönen Seiten des Lebens: als Playboy in Monaco zieht er sich nach den Rennen auf seine "scharfe" Luxusyacht Gostosa zurück, unerreichbar für die Presse, und akzeptiert meist nur seine hübsche Freundin Sylvia (Liebescomeback) oder Prinzessin Stéphanie als Begleitung. Bei einer Größe von 1,74 Meter wiegt Nelson etwa 65 Kilo. Er bevorzugt die italienische Küche und liebt Spaghetti alla funghi und Tortellini. "Dazu bitte einen Orangensaft", bemerkt Nelson braungebrannt und voller schalkhafter List. Niki Lauda rätselt: "Er hat nur erzählt, wie er auf seinem Boot sitzt, angelt, taucht und schwimmt – und wie schön das alles ist, wenn du den ganzen Tag nichts tust. Mir war völlig unklar, wie ein Mensch so Kräfte entwickeln und seine Disziplin schulen kann."
"Zwei komplett unterschiedliche Fahrer. Nelson war ziemlich intellektuell und hatte Humor, Nigel hingegen war eher ernst und nicht besonders intellektuell. Aber beide waren sehr schnell. Nelson fuhr bis ans Limit, ging aber nur darüber hinaus, wenn es wirklich notwendig war. Ich machte den Fehler, beide Autos gegeneinander fahren zu lassen." (Patrick Head, Motorsport Total 2019)
Bei einer nächtlichen Verabredung im Mondschein erliegt Nelson im Spätsommer 1985 den Verlockungen von Frank Williams. Der Brite fragt: "Wann warst du zuletzt in so einer Situation?" Daraufhin antwortet der Brasilianer: "Als ich 15 war, aber sie war viel hübscher als du." Eine Jahresgage von 3,3 Millionen Dollar – 1,9 Millionen von Honda, 700.000 von Canon und 700.000 von Williams – sowie 10.000 Dollar pro WM-Punkt sind nach sieben Jahren beim "sparsamen" Bernie ein gutes Argument. Piquet wird geholt, um Weltmeister zu werden. Mündlich sichert Williams zu, dass Piquet die Nummer 1 im Team ist. Nigel Mansell (Formel 1-Pilot 1980-1995) wird diese Rolle zunächst noch nicht zugetraut. Zwei Wochen vor dem Saisonstart 1986 hat Frank Williams einen schweren Autounfall. Er überschlägt sich auf der Rückfahrt von Le Castellet (Testfahrten) zum Flughafen und liegt drei Monate in einer Londoner Klinik. Seine Piloten sind sich einig: "Wir fahren, kämpfen und gewinnen für dich." Patrick Head übernimmt die Verantwortung im Team...
In Rio gewinnt Piquet gleich das erste Rennen: "Mein leichtestes Rennen, aber mein schönster Sieg." Er schwärmt vom Williams: "Leicht zu starten, sehr schnell und sehr leicht zu fahren. Super auf schnellen Strecken und in schnellen Kurven. Wirklich ein perfektes Auto." Doch dann folgen drei Ausfälle in aussichtsreicher Position. Mansell holt auf und beginnt, die WM zu dominieren. Der Brite ist viel schneller als erwartet und "blockiert" den Brasilianer beim hart umkämpften Heimsieg in Brands Hatch. Nelson wird nervös (Ausrutscher in Detroit), kann aber zurückschlagen (Siege in Deutschland, Ungarn und Italien) und die Weltmeisterschaft bis zum letzten Rennen offen halten.
In Hockenheim hört er den Bordfunk von Mansell ab und biegt wenige Meter vor dessen geplantem Boxenstopp zum Reifenwechsel ab. Auf dem Hungaroring sehen wir von Piquet das Überholmanöver des Jahrzehnts. In der Startkurve außen mit 130 Prozent Risiko an Senna vorbei - atemberaubend und gigantisch: "Für die Fans vielleicht. Im Cockpit ist das sehr gefährlich, doch die Streckenführung provoziert solche Aktionen. Und irgendjemand musste ihm einmal zeigen, wo es langgeht. Vielleicht mein größter Sieg." Senna ist in Brasilien populärer: "Er ist viel mehr Diplomat als ich. Er rennt dauernd zu Fernsehen und Radio, macht Pressekonferenzen, hat seinen eigenen Manager und schmeißt sein Leben weg für die anderen. Ich lebe lieber für mich. Ohne die ganze Show."
Piquet fliegt vor dem Saisonfinale nach Bora Bora - mit weiblicher Begleitung und Stefan Johansson. Mansell spielt ein paar Runden Golf. In Adelaide kämpfen die Williams-Honda-Teamkollegen mit Alain Prost um den Titel. Als Mansell in aussichtsreicher Position einen spektakulären Reifenplatzer erleidet, ist der Weg für den führenden Piquet frei. Doch Williams will ein weiteres Unglück vermeiden und holt den Brasilianer (WM-Dritter mit 69 Punkten) an die Box. Ein Irrtum, wie sich später herausstellt, da Mansells Reifen einem Materialfehler zum Opfer fiel. Alain Prost zieht vorbei und gewinnt mit 4,2 Sekunden Vorsprung vor Piquet. Der Franzose sichert sich einen Titel, den er im Team von Frank Williams bei Stallregie wohl nie erhalten hätte.
Auch die Pressekonferenzen hatten einen hohen Unterhaltungswert. Auf die Frage, in welcher Beziehung er zu Piquet stehe, antwortet Mansell: "Ich habe keine Beziehung mit Nelson. Ich bin ein glücklich, verheirateter Mann." Piquet zur Situation: "Ich bin nicht zu Williams gegangen, um den Wagen für meinen Partner abzustimmen, der mir dann das Siegen schwer macht. Aber ich glaube, man kann sagen, dass ich bisher zwei Weltmeisterschaften gewonnen habe. Nigel hat es bisher nur geschafft, eine zu verlieren." Der MSA-Journalist Helmut Zwickl weiß: "Williams will Nigel Mansell loswerden." Der Brite unterschreibt bei Ferrari. Doch ein Veto von Honda hält das Fahrerduo im Team...
"Für mich ist Nelson ein zweifacher Weltmeister mit großartigen Ruf. Er kann auf viele Siege zurückblicken und ist schnell. Aber so schnell bin ich auch. Manchmal sogar schneller. Als Menschen sind wir uns nicht sehr ähnlich." (Nigel Mansell, Rallye Racing 17 / 1987)
Weihnachten und Karneval verbringt Nelson mit seiner neuen blonden Freundin Catherine von Valentin. Sie ist eine sehr warmherzige junge Frau. Das reizende Ex-BOSS-Werbegirl aus Brüssel war kurzzeitig mit Ayrton Senna liiert und beherrscht sieben Sprachen. Von seiner Frau lässt er sich nach sieben Trennungsjahren im Frühjahr 1987 scheiden. Der gemeinsame Sohn (8) wächst bei Bruder Geraldo auf. Söhnchen Nelson Angelo (1) lebt bei seiner Mutter Sylvia in Monte Carlo.
Nelsons Körpersprache verrät, dass er mit Williams am Ende ist. Dennoch kämpft er wie ein Löwe und holt sich nach monatelangen Schmerzen mit viel Mut und Klasse den dritten Titel. Rückblick: Beim Training in San Marino rast der Brasilianer mit Tempo 300 ungebremst in die Tamburello-Kurve. Der Williams zerbirst mit dem Heck voran an der Betonmauer. Piquet ist sofort bewusstlos: "Ich überhole Campos vor den Boxen. Plötzlich wird der Wagen unlenkbar. Mehr weiß ich nicht mehr." Die Ursache war ein Reifenplatzer aus der "Adelaide-Serie" mit Materialfehler. Nach einer Nacht im Krankenhaus will er wieder ins Rennauto. Professor Sid Watkins verweigert dem noch sichtlich verwirrten Piquet – der zudem nur einen Schuh trägt – den Start. Nelson leidet monatelang unter starken Kopfschmerzen und findet kaum Schlaf. Er spricht von einem Wendepunkt in seiner Karriere und entschuldigt sich mehrfach für seine Launen: "Im Rennauto spürst du das natürlich nicht so. Aber in anderen Dingen. Dass du nicht mehr so bist, wie du früher warst."
Piquet sammelt mit vielen taktischen Platzierungen – darunter sieben zweite Plätze – wertvolle Punkte. Der Brasilianer siegt in Deutschland, Holland und Italien und holt mit 73 Punkten die Meisterschaft. Teamkollege Nigel Mansell riskiert viel und kann nach seinem Unfall in Japan die Reise zum Saisonfinale nicht mehr antreten: "Zu sehen, wie dein letzter Konkurrent im Titelkampf durch die Luft fliegt und sich wehtut, ist nicht die Art, wie ich Weltmeister werden wollte." Auch den Psycho-Spielchen von Piquet war Mansell nicht wirklich gewachsen. So kam es schon vor, dass der Brite vor Wut sein Fahrzeug neben die Strecke stellte. Ein Interview passt gut ins Bild. Nelson wird gefragt, warum er Salazar damals verprügelte. Seine Antwort: "Salazar musste etwas lernen." Auf die Frage, warum er Mansell nie verprügelt habe, antwortet er: "Der würde nie etwas lernen."
Inzwischen ist Nelson Piquet der Topverdiener unter den Grand-Prix-Assen. Er lebt mit Freundin Catherine in seinem Domizil in Monaco – Learjet, Yacht und Helikopter inbegriffen. Piquet kauft Bungalows, Appartements und Luxuslimousinen und genießt in Rio ein 200-Quadratmeter-Appartement. Außerhalb der brasilianischen Hauptstadt besitzt die Familie eine Ranch, die sein Bruder bewirtschaftet. Nelson lässt darauf einen Hangar mit Landepiste für seine neuen "Spielzeuge" bauen. Demnächst will er komplett auf seine Luxus-Yacht "Suruba" (an dieser Stelle verzichte ich zugunsten des Jugendschutzes auf eine Übersetzung) umsiedeln. Sie verfügt über drei Decks und einen Hubschrauberlandeplatz; ihr Wert wird auf 3,5 Millionen Dollar geschätzt.
Doch Piquet ist ein Millionär mit Herz: Der treue Pedro – sein Mechaniker aus Formel 3-Zeiten – gab in Brasilien alles auf. Als Dankeschön kaufte ihm Nelson eine riesige Farm bei Brasília. Für alle Geschäftsleute, die seinen Aufstieg mitfinanzierten, wirbt er heute kostenlos. In seiner Heimat kümmert sich Nelson rührend um Waisenkinder und spendet jährlich 50.000 Dollar für ein Kinderheim. Bei Williams erhielt jeder Mechaniker pro WM-Punkt zusätzlich 50 bis 100 Dollar aus seiner Privatkasse.
"Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man da Vollgas durch die Kurven fahren kann. Und erst die Geraden. Da die Lenkung auf einen leichten Linkseinschlag justiert ist, muss man auf der Geraden nach rechts lenken, um wirklich geradeaus zu fahren. Ich bin am Anfang im Zickzack herumgeeiert und war nur 185 Meilen schnell." (Nelson Piquet, Sport Auto 5 / 1992)
Ron Dennis will Piquet wieder einmal zu McLaren locken, doch der dreifache Weltmeister wechselt zu Lotus und bringt den Turbomotor von Honda gleich mit. Dennoch erweist sich das Auto 1988 als ziemliche Katastrophe. 22 Punkte bedeuten für den plötzlich sieglosen Brasilianer Rang sechs. Mit Judd-Motoren geht es 1989 weiter bergab. Platz acht und 12 Punkte sind die magere Ausbeute. Teamkollege Satoru Nakajima (Formel 1-Pilot 1987-1991) holt in 2 Jahren nur 4 Punkte. So sind die 3,75 Millionen Pfund im Jahr, die Sponsor Camel locker macht, nicht mehr als ein hohes Schmerzensgeld.
1990 (3. Platz, 43 Punkte) und 1991 (6. Platz, 26.5 Punkte) befindet sich Nelson im Benetton-Ford auf seiner Abschiedstour. Der Brasilianer gewinnt in Japan, Australien und Kanada. Sein leistungsbezogener Vertrag zahlt sich aus. Die letzten Teamkollegen heißen Alessandro Nannini (Formel 1-Pilot 1986-1990), Roberto Moreno (Formel 1-Pilot 1987-1995) und Michael Schumacher. Rückblickend sagte der deutsche Weltmeister, dass es sehr schön gewesen sei, Teamkollege von Piquet zu sein, weil es von ihm so viele abendfüllende Geschichten gebe.
Die Geschichte seiner großen Karriere ist noch nicht zu Ende geschrieben. Nelson verspricht seinen Fans noch einen Auftritt beim traditionsreichsten Autorennen der Welt, dem Indy 500. 1992 will er dieses Versprechen einlösen. Der "Nudeltopf" ist tückisch. Indy-Legende Gary Bettenhausen verrät ihm viele Tricks. Nelson lernt schnell und fährt bei den Testfahrten nach drei Tagen mit 223 Meilen bereits annähernd den Poleschnitt von Rick Mears. Doch ein schwerer Trainingsunfall verhindert den Start. Sein Menard-Lola rast mit 350 km/h in die Betonmauer. Die Diagnose klingt nicht gut: Gehirnerschütterung und beide Unterschenkel zerschmettert. Er scheint am Ende einer brillanten Karriere angekommen zu sein, doch ein langer, schmerzhafter Genesungsweg mit acht Operationen führt zum ersehnten Comeback. Piquet steht 1993 erneut auf der Bahn von Indianapolis, muss nach Startplatz 13 jedoch in Runde 38 wegen Motorschadens aufgeben.
Inzwischen ist Nelson Piquet ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann. Die Grand Prix-Strecke von Rio trägt seinen Namen. Nelson pflegt eine freundschaftliche Beziehung zu seinen ehemaligen Berufskollegen Niki Lauda, Emerson Fittipaldi, Ingo Hoffman, Eddie Cheever, Riccardo Patrese, Raul Boesel, Roberto Moreno und Jean Alesi.
Freunde, Heimat und Familie sind das Wichtigste im Leben des Südamerikaners. Nelson hat sieben Kinder – Geraldo, Nelson Jr., Kelly, Laszlo, Julia, Pedro und Estácio – von vier Frauen und lebt mit Viviane Leão in Brasília. Das Meer ist und bleibt seine Leidenschaft, auch heute noch in den Gewässern vor dem nordöstlichen Ceará in Brasilien...
Quellen: Zeitungsarchiv Motorsport Yesterday (Grand Prix International, Sport Auto, Rallye Racing, Autorevue, Motorsport Aktuell, Auto Motor und Sport), Nigel Roebuck "Stars der Formel 1", Niki Lauda "Meine Story", Motorsport Total "Patrick Head im Interview" und Heinz Prüller "Grand Prix Story 1981, 1983, 1986, 1987".
Aufruf: Wir möchten die Erinnerung an die Grand-Prix-Piloten der guten alten Zeit (insbesondere auch an Nelson Piquet) lebendig halten. Du hast einige dieser Fahrer noch persönlich erlebt oder sogar kennengelernt und möchtest deine Fotos, Geschichten oder Anekdoten mit uns teilen? Dann freuen wir uns sehr auf deine Nachricht: f1yesterday@gmx-topmail.de (Danke!)

Beat Mühry: "Die obige Aufnahme auf die kurze Gerade nach der Rascasse-Kurve habe ich durch eine offene Stelle der Passerelle zur Innentribüne bei der Boxeneinfahrt gemacht. Signiert hat Nelson Piquet das Foto im Werk von Benetton im Winter 90/91, nach dem ich das Foto Max Flückiger (später Chefmechaniker bei Michael Schumacher) nach einem Treffen mitgegeben hatte."
Carlos Reutemann - Der Volksheld: www.motorsport-yesterday.de/reutemann
Paul Rosche - Das Interview: www.motorsport-yesterday.de/roche
Favoriten - Piquets WM-Läufe: www.motorsport-yesterday.de/favoriten
Die besten Fahrer 80er Jahre: www.motorsport-yesterday.de/a80er-jahre
Startseite: www.motorsport-yesterday.de
© 2002 / 2021 by Tom Distler - All Rights reserved
